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05.05.2026

Auto-Ausrüstung für die „Große Fahrt“

Nordhorn. Viele Autofahrer denken erst im Notfall an die Ausrüstung im Auto für den Ernstfall. Dabei lässt sich mit ein paar Extras entscheidend vorsorgen. Die gesetzlich vorgeschriebene Ausrüstung, Verbandkasten, Warndreieck und Warnwesten, könne sinnvoll ergänzt und komplettiert werden, sagen die Auto-Experten der Kraftfahrzeug-Innung Grafschaft Bentheim.



Bildquelle:ProMotor
Ohne Verbandkasten sollte man in Deutschland nicht mit dem Auto starten. Seit der Überarbeitung der Norm DIN 13164 im Jahr 2022 müssten auch zwei medizinische Masken enthalten sein. Dafür seien einige Dreieckstücher gestrichen worden. Alte Kästen dürften im Wagen bleiben, fehlendes Material müsse jedoch ergänzt werden. “Der Verbandkasten ist eine Bußgeld-Falle“, sagten die Auto-Experten.


Abgelaufene Kompressen oder Mullbinden müssen nämlich ersetzt werden. Wer bei einer Kontrolle oder Hauptuntersuchung ohne die erforderlichen Materialien erwischt wird, riskiere ein Verwarngeld. Daher gelte der Rat: Mindesthaltbarkeitsdatum überprüfen.

Eine Warnweste im Auto sei Pflicht. Besser aber seien mehrere Warnwesten. Für jeden Platz im Auto sollte eine Warnweste mitgeführt werden. Dabei müsse die Norm DIN EN 20471 beachtet werden. Auch für das Warndreieck gelte eine Norm – ECE R27. Wer das Auto „lade“, sollte die Warnwesten am besten im Fahrzeuginnenraum griffbereit haben. Wenn sie im Kofferraum unter der Urlaubs-Zuladung verpackt seien, könne der Zeitaufwand im Notfall zu hoch werden.

Die Auto-Experten sagten abschließend, es gebe in den Kfz-Meisterbetrieben neben den „wichtigen 3“ auch nützliche Extras für den Ernstfall. Dies seien unter anderem Nothammer, Gurtschneider, Feuerlöscher und eine V16-Warnleuchte.