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20.07.2020

Neue Gesichter im Vorstand der Kreishandwerkerschaft

Nordhorn. Neue Gesichter im Vorstand der Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim (KH): Bei der jüngsten Delegiertenversammlung haben die Mitglieder der Kreishandwerkerschaft Berthold Schotemeier von der Schotemeier Ingenieur-Metallbau GmbH aus Bad Bentheim zum stellvertretenden Kreishandwerksmeister gewählt. Als Beisitzer wurden Heiner Balders von der H. Balders GmbH aus Nordhorn und Heiko Ensink von der Vrielmann GmbH, ebenfalls aus Nordhorn, neu gewählt. Kreishandwerksmeister Gerd Hindriks wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.


Johann Wilbrand (zuvor stellvertretender Kreishandwerksmeister) und Günter Meinderink (zuvor Beisitzer) standen nicht mehr für die Vorstandsarbeit zur Verfügung, weil sie bei den nächsten Wahlen auf Innungsebene ihre Ämter als Obermeister in jüngere Hände übergeben wollen. Heinz-Geert Peters (zuvor Beisitzer) hatte sein Amt als Obermeister bereits in diesem Jahr abgegeben, sodass er nicht mehr für den Vorstand kandidieren konnte. Mit einem Präsent verabschiedete Kreishandwerksmeister Gerd Hindriks die drei ehemaligen Vorstandsmitglieder: „Wir danken Euch für Eure hervorragende Arbeit und wünschen Euch alles Gute für Eure berufliche und private Zukunft!“


Neben den Wahlen und der einstimmigen Verabschiedung des Zahlenwerks rückte die Kreishandwerkerschaft in diesem Jahr zwei weitere Themen in den Fokus: die Folgen der Corona-Pandemie auf das Handwerk und die Fusion zwischen der BTZ des Handwerks GmbH und dem Bildungswerk des Lingener Handwerks e.V. Unter dem Titel „Campus Handwerk Süd-West Niedersachsen GmbH“ entsteht damit das größte handwerkliche Bildungszentrum in Süd-West Niedersachen. Träger des neues Campus sind die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, das Bildungswerk des Lingener Handwerks und die Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim. „Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein, weil beide Einrichtungen nach der Fusion deutlich schlagkräftiger agieren können. Das Handwerk in der Grafschaft wird davon erheblich profitieren, weil wir gemeinsam die Ausbildungsstandards noch weiter erhöhen können“, freute sich KH-Geschäftsführer Sascha Wittrock.

Freude wollte zwar mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht aufkommen, dennoch waren sich die Verantwortlichen einig, dass die Handwerksbetriebe in der Grafschaft im Großen und Ganzen gut mit der Krise und den Herausforderungen umgehen. „In vielen Bereichen läuft es trotz der Krise gut weiter und auch in den Betrieben, die stärker betroffen sind, wird der Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern nach Lösungen für das Unternehmen und die Mitarbeiter gesucht. Hier zeigt das Handwerk einmal mehr seine Stärke“, ist Hindriks überzeugt.

Bildunterschrift:
Der neue Vorstand der Kreishandwerkerschaft, von links: Berthold Schotemeier, Gerd Hindriks, Heiner Balders, Heiko Ensink sowie der ehemalige Beisitzer Günther Meinderink.