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11.10.2018

Ausbildung im Handwerk: Umfrage liefert neue Ansätze

Nordhorn. 77,5 Prozent aller Innungsbetriebe im Grafschafter Handwerk bilden aus. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das BTZ des Handwerks im Rahmen eines Projektantrags in Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim (KH) auf den Weg gebracht hatte. Ziel war es, mehr über die Ausbildungsaktivitäten der Betriebe zu erfahren.


„Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass Ausbildung für unsere Betriebe ein wichtiger Baustein zur Fachkräftegewinnung ist. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Unternehmen dabei zu unterstützen. Ziel der Befragung war es, weitere Ansatzpunkte zu ermitteln, an denen wir mit bewährten oder neuen Unterstützungsleistungen ansetzen können“, verdeutlicht KH-Geschäftsführer Sascha Wittrock.


Wie groß der Bedarf ist, hat die Befragung ebenfalls gezeigt: Auf einer Skala von null bis drei, wobei drei für besonders schwer und null für einfach steht, bewerteten die Unternehmer die Frage, wie schwierig es ist, geeignete Bewerber zu finden, durchschnittlich mit 2,6. „Diese Zahl spricht für sich. Umso wichtiger wird es für uns sein, den Unternehmen dabei zu helfen, die Möglichkeiten, die es nach wie vor gibt, auch wirklich effektiv zu nutzen“, betont der KH-Geschäftsführer, der aus der Umfrage unter anderem Ansatzpunkte im Ausbildungsmarketing ableitet. So habe die Befragung gezeigt, dass das Gros der Unternehmen vorwiegend auf bewährte Möglichkeiten wie Praktika oder Zeitungsannoncen setzt, während jüngere Ansätze wie Ausbildungsmessen, Speed-Datings oder Social-Media-Kampagnen noch nicht so stark im Fokus stehen. „Unter anderem dort wollen wir ansetzen“, verrät Wittrock.

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Foto: ehrenberg-bilder